Man könnte sich doch manches fragen:
Wie entstehen Konflikte, wie kommt es zu Gewalt?
Wer oder wessen Interesse steckt dahinter?
Ist alles wirklich so wie es auf dem ersten Blick so klar erscheint? Hat sich nicht mancher erklärter Kriegsgrund im Nachhinein als unzutreffend erwiesen?
Wann ist durch Krieg und Gewalt ein Konflikt gelöst worden?
Sollen junge Menschen wirklich an Waffen ausgebildet und in Kriege geschickt werden, wobei jeder wissen kann, dass kein Mensch unverändert aus einem Krieg zurückkehrt. Zu oft sind die Veränderungen tragisch, dramatisch oder tödlich - Oder deutlicher: Grausam! Muss das wirklich so sein?
Der Wille, sich mit Waffen gegen einen Aggressor zu verteidigen, mag verständlich sein, und wird häufig von Menschen ausgesprochen, die selbst nicht in die Lage kommen, das auch zu tun – aber was ist mit all denen, die im Krieg als Soldaten wirklich ihr Leben in Gefahr bringen und die Konsequenzen (an Leib und Leben) tragen müssen?
Die Regierenden und Befehlsgeber sind nie dieselben, die im Krieg kämpfen und zu Schaden oder zu Tode kommen, mitunter kennen sie sich persönlich. Zu kämpfen und zu leiden haben die vielen anderen, die sich nicht kennen. Wann hört das auf?
Wie kommen wir nun zu Frieden und Versöhnung?
Wie kommen wir von Misstrauen, Feindseligkeit und Angst hin zu Erkenntnis, Verständnis (nicht gleichbedeutend mit Gutheißen!), Vertrauensbildung, Versöhnung und Frieden.
Wie sieht es mit meinem inneren Frieden aus? Wie gehe ich mit meinen Aggressionen um?